Tabakmischung für Filtercigaretten bzw. Feinschnitt, bestehend aus amerikanischen Tabaken (Burley und Virginia) mit Zusatz von Orient-Tabaken.
Aromatisierte Pfeifentabakmischungen auf der Basis von Burley- und Virginia-Tabaken; mehr oder weniger süße Note mit großer Duftfülle.
Lakritze, Kakao, Ahornsirup, Honig, Vanille, Whisky, Rum Cognac, Brandy, Sherry, Apfel, Kirsche, Feigen, Pflaumen...
Bester, aromatischer Orienttabak, »König des Tabaks«; die Tabakblätter werden in Reihen Blatt auf Blatt gelegt und gepreßt.
Vogelauge, in Pfeifentabaken und Feinschnitten deutlich sichtbare runde und ovale Teile der geschnittenen Rippen.
Engl. für vermengen, mischen = Tabakmischung.
Bezeichnung des in Bahia, dem nordöstlichen Bundesstaat Brasiliens, angebauten Tabaks. Dunkler, würziger Tabak, wird vor allem in der Zigarrenproduktion verwendet.
Amerikanisches, mittelbraunes
Blatt in länglicher Form. Basistabak, der auch in Asien,
Afrika und Europa angebaut wird. Guter Geschmacktsträger;
erhält durch Behandlung milde und süsse. Es gibt zwei
Hauptsorten: schwerer dunkler Kentucky-Burley
und leicht süßlicher White-Burley.
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Informationen über Burley-Tabak
Dem Blattgut werden für die geschmackliche Abrundung vor dem Schneiden unterschiedliche Aromen zugefügt, die eine intensive Verbindung mit dem Tabak eingehen.
Nach einem Spezialverfahren unter Druck und Hitze verarbeitete Pfeifentabake mit großer Milde und Aromafülle; dunkel, fast schwarzes Aussehen.
Engl. Für Kräuselschnitt = Rauchtabak mit typischer Kräuselung, die durch eine nach dem Schneiden erfolgte Trocknung erzielt wird. Enthält min. 16% Feuchtigkeit.
In kleine Würfel geschnittene Preßtabake.
Pfeifentabak; in Streifen geschnittene Blätter heller und dunkler Rohtabake werden unter tropfenweiser Beigabe von Olivenöl zu einem dünnen Strang gedreht und in runde Scheibchen geschnitten.
Schneidegut, Erntestufe des Virginiatabaks, Pflanzenteil in der Mitte der Tabakpflanze.
Dies sind mild-aromatische Mischungen und erfreuen sich äußerster Beliebtheit. Ihre frisch-fruchtigen Aromen sind sehr abwechslungsreich und mild im Geschmack. Ihre Basis besteht meist aus Virginiatabak.
Dunkler Kentucky und Virginiatabak, über offenem Feuer bei gleichzeitiger Räucherung getrocknet.
Orienttabake, die auf den höheren Berghängen wachsen.
Pfeifentabake (Virginia) von besonders würzigem Geschmack durch Beigabe sogenannter Würztabake (z.B. Latakia oder Périque); englische Mixtures sind häufig nicht aromatisiert.
Tabak zum Stopfen und Drehen in geringer Schnittbreite bis 1,2 mm.
Reifeprozeß (Vergärung) des Rohtabaks, um Geschmack und Charakter herauszubilden. Hier werden unter anderem Wirkstoffe abgebaut, die ein Brennen auf der Zunge verursachen. Bei der Fermentation werden die Eiweißstoffe und der Restzucker abgebaut, und es entwickeln sich gewisse, das Aroma beeinflussende Stoffe, während der Nikotingehalt sich etwa um ca. 10 % verringert.
Liegt je nach Tabakart zwischen 13% und 16%.
Engl. Bezeichnung für Feinschnitt-Tabake.
Hierbei werden aufgefädelte Tabakblätter über Hickory- oder Eichenholzfeuern geräuchert. Das Blattgut erhält dadurch ein kräftiges Aroma.
Spezieller Pfeifen-Preßtabak, in dünne, etwa quadratische Scheiben geschnitten; muß durch Reiben aufgelockert werden, bevor man ihn in die Pfeife stopft.
Bei diesem Vorgang wird dem Tabak durch Zugabe aromatischer Substanzen ein besonderer Geschmack oder Geruch (Flavour) gegeben. Ein Flavour wird aufgesprüht.
Künstliche Trocknung des Tabaks durch Heißluft- od. Röhrentrocknung.
In Schuppen getrocknete und in Stapeln fermentierte Tabake aus Brasilien.
Flue cured Virginia, für Rauchtabak und Zigaretten; sehr gesuchte Virginiaqualität aus dem US-Staat Georgia.
Die Sorte Badischer
Geudertheimer ist nach einem Ort im Elsaß bennant. Sie ist
eine alte europäische Landsorte.
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Informationen über Geudertheimer-Tabak
Pfeifen- oder Zigarettentabake, die mittels Spezialmaschinen gekörnt sind.
Die untersten Blätter der Tabakpflanze.
Halfzware-Feinschnitt ist ein langfaseriger und mehr oder weniger dunkler Tabaktyp vor allem aus Rohtabaken afrikanischen oder amerikanischen Ursprungs; besonders beliebt bei jungen Rauchern.
Teuerer, würziger Tabak, der überwiegend für Zigarren verwendet wird.
Pfeifentabake auf der Basis von milden Java-Tabaken; hervorragende Glimmfähigkeit, daher beliebt bei Pfeifenanfängern.
Stoffe verschiedener Art, die dem Tabak während der Verarbeitung trocken od. Flüssing hinzugefügt werden. => Aromastoffe.
Früher Smyrna-Tabak, sehr kleinblättriger und besonders würziger Orienttabak aus der Türkei.
Mittelbraunes, hell gesprenkeltes Blatt. Ist in vielen holländischen Mischungen enthalten.
Blattform des Orienttabaks, inzwischen bedeutendste griechische Orientsorte, da geschmacklich neutral und leicht.
Tabake aus den US-Staaten Kentucky und Tennessee, hauptsächlich für kräftige Rauchtabake.
Tabak in einer Schnittbreite von 1,5 bis 2,25 mm (für Pfeifen mit mittlerem bis großem Kopf).
Würziger, schwarzer Orienttabak mit kleinen Blättern aus Syrien und Zypern.
(niederl. leicht) Helle Feinschnittmischung für Raucher, die leichten Tabakgenuß bevorzugen.
Erstklassige Zigarrentabake von den Philippinen, teils auch für Pfeifentabake.
Luftgetrocknete (air cured) Tabake aus dem US-Staat Maryland, besonders als Schneidegut und für dunkle Zigaretten geeignet.
Kleinblättriger, grünlich-blaßgelber Tabak mit meinst niedrigem Nikotingehlat. Besonders leicher und milder Grundtabak für viele Mischungen. Seine Blätter sind reich an ähterischen Ölen. Dadurch brennt der Tabak langsam und gleichmäßig ab. Kommt hauptsächlich dem Anbaugebiet des Balkan (Bulgarien, Griechenland, Rumänien, europäische Türkei, Albanien, Jugoslawien).
Würztabak von schwersüßem Aroma aus Lousiana. Wird in Holzfässern mehere Jahre gelagert.
=> Flake Cut
Maschinell entrippte Tabakblätter.
Das aufgefädelte Blattgut wird zur natürlichen Trocknung in der Sonne aufgehängt.
Tabaksorte, hauptsächlich als Deckblatt für Zigarren verwendet.
deutsche Tabaksorten:
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Bezeichnung |
Raucheigenschaften |
Verwendungszweck |
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gute Glimmfähigkeit, würziges Aroma, Stärkeempfindung beim Rauchen leicht |
blumiger und deshalb am meisten angebauter Zigarrentabak. Gefragte Einlage. In guten Jahrgängen in den unteren Erntestufen auch Umblatt. |
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Badischer Burley E |
guter Brand, aromatischer Rauchgeschmack, hohe Absorptionsfähigkeit für Aromastoffe |
süßliches Schneidegut mit vorzüglichem Burley-Aroma. Einzige Sorte der Burley-Gruppe, wird deshalb in allen Schneidegutgebieten der Bundesrepublik angepflanzt. |
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Virgin SCR |
neutrales Aroma mit Virgin-Süße |
Schneidegut |
Man unterscheidet sun cured (sonnengetrocknet), air cured (luftgetrocknet) und flue cured (heißluftgetrocknet); während insbesondere Orienttabak auf natürliche Art in der Sonne trocknet, wird Burleytabak in luftigen Schuppen und Virginiatabak in speziellen Heißluftkammern getrocknet.
Unter Veratmung versteht man den Abbau der aufgespeicherten Reservestoffe, insbesondere Eiweiss, Zucker und Stärke. Neben den bisher erwähnten Substanzen baut das Tabakblatt während der Trocknung auch Chlorophyll, Nikotin und andere Stickstoffverbindungen über Stickoxyde ab.
Sammelbegriff für
großblättrigen, hellen und süßen Tabak, wie
er für die American
Blend-Cigarette benötigt
wird; Ursprung in den US-Staaten Virginia, Nord- und Süd-Carolina,
Georgia
und Florida. Wird luftgetrocknet od. Feuergetrocknet im Aroma
veredelt.
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Informationen über Virginia-Tabak
Unterschiedliche Schnittarten der einzelnen Tabaksorten innerhalb einer Mischung.
Diese Tabake (z.B. Latakia oder Périque) sind alleine nicht rauchbar. In der Mischung mit anderen Tabaksorten jedoch entfalten sie ihre große Aromafülle und geben der jeweiligen Komposition den spezifischen Charakter.